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15.05.2011

2011 wird’s amerikanisch – Bremerhavener Festwoche

Zum 37. Mal und immer wieder neu und anders. Die „Bremerhavener Festwoche“ wird auch dieses mal, vom 27. – 31. Juli 2011 ihrem Ruf gerecht, das größte maritime Spektakel an der Nordseeküste zu sein – eine Familienveranstaltung, für die alle Register einer großen Seehafenstadt gezogen werden. Im Mittelpunkt zwischen Neuem Hafen und Deutschem Schiffahrtsmuseum steht in diesem Jahr ein Hansekoggen-Treffen und im Rahmen des Themenschwerpunkts deutsch-amerikanische Freundschaft der Besuch des legendären Film-Vollschiffs „Bounty“. Und traditionell zur Festwoche gehören auch in diesem Jahr wieder große und kleine Windjammer wie die niederländische Bark „Artemis“.


Neu für die Planer der 37. Bremerhavener Festwoche ist aber, dass die Veranstaltung sich nicht – wie in den Vorjahren – ausschließlich auf den Neuen Hafen konzentriert. Sondern wie zu ihren Anfängen umfasst das Areal der Festwoche in diesem Jahr auch die Flächen vom Deutschen Schiffahrtsmuseum bis hin zum Neuen Hafen. Damit wird erstmals das gesamte Tourismusresort „Havenwelten“ bespielt.

Das Segeln für Besucher der Festwoche gehört auch 2011 zu den Angeboten der BIS Bremerhaven Touristik. Sie bietet täglich Törns an mit dem niederländischen Schoner „Albert Johannes“ und der Schonerbrigg „Wytske Eelkje“, aber auch mit der Bark „Artemis“. Hinzu kommen andere kleinere Windjammer. Denn auch das gehört zur guten Tradition der Festwochen: Sie sind immer ein Stück Hinweis auf die nächste „Sail“. In diesem Jahr stehen die Segelschiffe für die Entwicklung der Schifffahrt vom Wikingerboot bis hin zur modernen Hochseeyacht. Über 1.000 Jahre Schiffbauentwicklung präsentiert die Festwoche – nicht nur unter Segeln, sondern auch unter Dampf und Motor.

Der Lübecker Weltumsegler Burghard Pieske hat mit seiner „Wiking Saga“ 1991/92 den Nordatlantik auf den Routen der Wikinger überquert. Zur Festwoche präsentiert er sein Boot. Die Koggen der Hansezeit waren vor über 600 Jahren die ersten Handelsschiffe. Die Bremerhavener Hansekogge „Ubena von Bremen“, die Bremer Kogge „Roland von Bremen“, eine Hansekogge aus Kampen in den Niederlanden, eine aus Wismar und eine von Poel kommen zum Treffen nach Bremerhaven. Und dazu organisiert die Bremerhaven-Werbung davor auf der Kaje einen mittelalterlichen Markt, der in die Zeit der Hanse passt.

An diese Zeit schließt fast nahtlos das Prachtstück der 37. Bremerhavener Festwoche an. Der Organisation ist es gelungen, den Original-Nachbau des 55 Meter langen Vollschiffs „Bounty“ aus dem Jahre 1787 zu verpflichten. Mit dem Original schickte die britische Admiralität ihren Kapitänleutnant William Bligh auf eine Südsee-Expedition. Schiff, Mannschaft und Kapitän errangen traurige Berühmtheit durch eine Meuterei an Bord. Der Nachbau aus dem Jahre 1961 wurde vom Filmgiganten Metro Goldwyn Meyer in Auftrag gegeben und erlangte Berühmtheit durch den Film „Meuterei auf der Bounty“ mit Marlon Brando. Heute segelt die „Bounty“ als Museumsschiff und Touristenattraktion unter US-Flagge.

Zur Festwoche steht die „Bounty“ (54,9 Meter lang, 9,1 Meter breit, 930 qm Segelfläche) gut bestückt mit Kanonen nicht nur für die Zeit der segelnden Kriegsschiffe, sondern auch für das Hauptthema der Festwoche 2011: Deutsch-amerikanische Freundschaft, die für Bremerhaven eine ganz besondere historische Bedeutung hat. Im Jahr 1830 war das Vollschiff „Draper“ aus Baltimore das erste Schiff, das im Alten Hafen fest machte.

Ein deutsch-amerikanisches Volksfest, wie es früher zu Freimarkt-Zeiten gefeiert wurde, mit typischen amerikanischen Spielen, erinnert an diese Zeit besonderer Beziehungen. Dazu gehört auch, dass die Veranstalter die besten Cover-Bands engagiert haben für musikalische Leckerbissen von Johnny Cash, Elvis Presley, Frank Sinatra und Michael Jackson.

Das Deutsche Auswandererhaus nimmt sich des Themas am 28./29. Juli auf ganz eigene Weise an: Unter dem doppelsinnigen Motto „Brückenbauer“ gibt es Führungen, bei denen zum Beispiel Johann August Röbling im Mittelpunkt steht, der die berühmte Brooklyn Bridge in New York erbaut hat. Aber auch im Kino und im Restaurant des Auswandererhauses wird es am 27. Juli sehr amerikanisch.

Das internationale „Europa-Dorf“ ist in diesem Jahr eine Straße entlang des „Mediterraneos“ am Alten Hafen. Dort liegen auch Motor- und Segelschiffe. Auf zwei Bühnen gibt es täglich Livemusik, ein Partyzelt sorgt für gute Stimmung am Abend und eine Fülle von Ständen entlang der Kajen stillt Hunger und Durst der Festwochengäste. Vor allem aber denken die Planer auch zur 37. Festwoche an Kinder. Für sie gibt es Extra-Programme für alle Altersklassen. Einer der Höhepunkte – und auch das ist Tradition zum 37. Mal – ist das große Höhenfeuerwerk am Samstag, 30. Juli 2011, um 23 Uhr auf der Weser. Es gehört wie das Treffen der Ballonfahrer, Spezialschiffe in den Häfen, Seenotrettungsübungen der DGzRS auf der Weser, Rundfahrten per Bus und Schiff in den Überseehafen oder Schiffsbesichtigungen zum Standard-Repertoire der Festwoche, zu der das BIS Büro Bremerhaven-Werbung gut 200.000 Besucher erwartet.


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