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// Kolumne
07.05.2018

Luca Deichwalker

Arschlöcher für Deutschland – wozu müssen die noch ‘ne Partei gründen?


Mal ganz im Ernst: Morgens beim Bäcker drängelt sich so’n Arschloch an allen anderen vorbei. Dann pöbelt er die Verkäuferin an, weil die Croissants alle sind (dabei ist der eh zu fett). Wenig später nimmt einem ein Arschloch die Vorfahrt und zeigt noch „den“ Finger. Dann regt sich ein Arschloch über spielende Kinder auf. Das nächste Arschloch hat Angst vor Ausländern, obwohl er kaum welche kennt und „die“ auch noch „in Ordnung“ sind. Das nächste Arschloch hupt, weil die Oma nicht schnell genug über den Zebrastreifen hechtet, eine andere Arschlöchin zetert wie verrückt, weil ein Bub auf einem Mofa einen lauten Auspuff montiert hat. Eine ganze Gruppe Arschlöcher steht dann am Tresen und redet stundenlang besoffene Scheiße über Dinge, von denen sie keine Ahnung haben (also echt gar keine, wie Politik, Migration, Wirtschaft und so weiter). Sie sind gegen Scheißdemokratie, Scheißfreiheit, Scheißsolidarität, Scheißeuropa und alle anderen Dinge, die unsere europäische Welt so gut gemacht haben. Und am Abend siehst Du diese Arschlöcher oder ihre Kumpel auch noch im Fernsehen und Du denkst Dir: „Alter – das kann doch nicht angehen, jetzt haben die Arschlöcher für Deutschland noch eine Partei gegründet.“ Und das Allerübelste überhaupt: Es gibt auch noch mehr Arschlöcher da draußen, die diese Arschlöcher wählen... ja denkt denn gar keiner mehr nach, in diesem schönen Land?????

Es könnte kotzen: der blöde Hund


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