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// Gesundheit
14.05.2019

Fit ist das neue dünn

Die Zeiten des Magermodels gehen vorbei


Fit ist das nuee dünn. Foto: RomarioIen/shutterstock.com

Fit ist das nuee dünn. Foto: RomarioIen/shutterstock.com

Das weibliche Schönheitsideal ließ sich in den vergangenen Jahrzehnten auf ein einziges Adjektiv reduzieren: dünn. Als schön galt, wer superschlank war. Betrachtet man die Körperstandards der vergangenen Jahre, fällt auf, dass sie sich kaum voneinander unterscheiden: in den 60ern die Magerkeit im Twiggy Look, in den 90er-Jahren der abgemagerte Heroin Chic à la Kate Moss. Victoria Beckham prägte die Size-Zero-Figur im vergangenen Jahrzehnt. Alles Variationen von: dünn sein.

Aktuell zeichnet sich ein neuer Trend ab: die athletische Frau. Ein durchtrainierter weiblicher Körper gilt als erstrebenswert und strahlt etwas Starkes und Stolzes aus. Sichtbare Muskeln an den Armen, defi nierte Bauchmuskeln und starke Beine sind nicht mehr ausschließlich männlichen Kraftsportlern vorbehalten. Ein neues Schönheitsideal ist geboren, nicht zuletzt durch Superheldinnen wie Lara Croft und Wonder Woman, die sich mit beeindruckender Fitness und gestählten Körpern über die Kinoleinwände kämpfen. Auf Social Media Plattformen tummeln sich Erfolgsstories von „Normalfrauen“, die sich durch hartes Training und einer angepassten Ernährung zu Fitness Models transformierten. Sie motivieren zum Nachahmen und sind nicht all zu selten hauptberufl ich damit beschäftigt, Trainings- und Ernährungstipps zu geben, sowie Produkte und Sportbekleidung zu bewerben.

In der Attraktivitätsforschung konnte belegt werden, dass immer das als schön gilt, was schwer zu erreichen ist. Nun, dann ist jetzt nach sehr schlank eben sehr fi t dran. Anders als fürs Dünnsein reicht es für den athletischen Körper aber nicht aus, auf etwas zu verzichten. Ein gut geplantes Training, sowie eine angepasste Ernährung sind zur Zielerreichung unumgänglich.

Seien wir ehrlich: bei aller Begeisterung für die Muskel-Girls sehnen sich die meisten doch einfach nach etwas mehr Fitness und kleinen Figurkorrekturen. Fit heißt hier: gesund. Statt dünn heißt es am besten: Wohlfühlgewicht. Mit gezielter Bewegung und einer variablen Ernährung können alle – Frauen wie Männer – hier neue Wege gehen, ohne sich zu Opfern des neuen Trends zu machen. Auch für das gesunde Training gilt: Gerade zu Beginn ist es wichtig, den Körper behutsam an das Krafttraining heranzuführen. Eine Überbelastung der Muskulatur ist sowohl schmerzvoll als auch kontraproduktiv für den Muskelaufbau. Die Trainingsplanung gehört daher in die Hände besonders gut ausgebildeter Trainerinnen und Trainer. Diese sorgen für die richtige Übungsauswahl und Wiederholungszahl, die optimale Trainingshäufi gkeit sowie Regenerationszeit zwischen den einzelnen Trainingseinheiten und die Überprüfung der Übungsausführung. Eine regelmäßige Anpassung des Trainings sorgt dafür, dass der Muskel gesund wachsen kann – und dass man nicht den Spaß an der Bewegung verliert!

Neben der optischen Veränderung ist ein gewisser Muskelzuwachs auch aus medizinischer Sicht sinnvoll. Krafttraining ist sehr methodisch und gibt dem Trainierenden ein Gefühl von Stärke und Leistungsfähigkeit und befreit von Stress.

Muskeln aufzubauen und zu erhalten ist eine der wirksamsten Methoden, um dem körperlichen Alterungsprozess zu verlangsamen. Die Knochendichte wird erhöht, sodass das Osteoporose- Risiko wirkungsvoll gesenkt wird. Auch Zivilisationskrankheiten, wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen kann mit regelmäßigem Training vorgebeugt werden. Auch wenn man also nicht daran interessiert ist, überirdisch fit und gestählt auszusehen wie ein Fitness Model, macht es Sinn, sich mit Krafttraining anzufreunden, denn: es ist einfach gesund.

Um Muskulatur aufzubauen, ist eine gesunde und angepasste Ernährung ebenso wichtig wie das Krafttraining selbst. Um einen Muskelzuwachs zu erlangen, ist eine ausgeglichene Kalorien- und Nährstoffzufuhr essenziell. Häufig kombinieren Trainingsanfänger das Krafttraining mit einer stark kalorienreduzierten Diät. Dies ist das häufigste Problem, weshalb ein Muskel nicht wächst. Läuft der Körper wegen einer reduzierten Kalorienzufuhr Sparmodus, ist er im Abbauprozess und hat keine Energie währenddessen noch Muskulatur aufzubauen. Auch wenn der Gedanke zu verlockend klingt, während einer Diät Fett zu verlieren und gleichzeitig Muskulatur aufzubauen, ist dies fast unmöglich. Wenn sich jetzt fragt: „Warum soll ich dann überhaupt Muskulatur aufbauen?“, ist hier die Antwort: „Damit im Körper Fett verbrannt werden kann, benötigt er Muskeln. Je mehr Muskulatur vorhanden ist, desto höher sind Stoffwechselrate und Fettverbrennung. Das eine funktioniert also ohne das andere nicht“, sagt Anna-Lena Buchheim, studierte und nach DGE zertifi zierte Ernährungsberaterin im outfit Bremerhaven.

Generell gilt es, sich auch während der Phase des Muskelaufbaus ausgeglichen zu ernähren. Viel frisches Gemüse dient zur Deckung aller wichtigen Vitamine und Mineralstoffe. Eine ausreichende Zufuhr von Eiweiß und der Verzehr von Kohlenhydraten, welcher seit dem Low- Carb-Trend als verpönt gilt, ist für den Aufbau und Erhalt von Muskulatur wichtig. Kohlenhydrate sind wichtige Energielieferanten und dienen dem Muskelschutz.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Trend zu mehr Fitness weitaus gesundheitsfördernder ist, als das bloße Dünnsein. Ein verkrampftes oder starres Trainings- und Essverhalten ist allerdings nicht zielführend. Fachkräfte im Bereich Training und Ernährung können helfen, Vorhaben gesund und effektiv umzusetzen.

Das outfit Bremerhaven hat sich auf eine ganzheitliche Betrachtung des Trainings spezialisiert. Erfahrene Trainerinnen, Physiotherapeuten und die fundierte Ernährungsberatung fließen ein in ein individuelles Trainingsprogramm, das hilft, gesünder und fitter zu werden.

www.dasoutfit.de


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