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// Musik
08.08.2017
Von: gbm

Auf der Suche nach dem Schatz der versteckten Gefühle

Life and Music, die Devise des jungen Singer/Songwriters Hendrik Reim. Er ist die Inkarnation von dem, was der Volksmund schlicht eine „Rampensau“ nennt. Wenn also jemand da unten vor der Bühne seine Texte nicht verstehen sollte, er könnte sie unmissverständlich seiner Körpersprache entnehmen. Die Konzerte des jungen Entertainers sind geprägt von aufrichtiger Spielfreude und Selbstbewusstsein, lebendig frei und doch so mächtig behutsam. Gegen eine Band, die irgendwann mal begleitend im Hintergrund agiert, hat er nichts, aber es muss passen. Erfahrungen werden neben der Solo-Karriere nämlich schon genug als Frontmann in drei Coverbands gesammelt.


Hendrik Reim

Hendrik Reim (Foto: photo_by_Arkadius | www.photobyarkadius.de)

So tastet Hendrik sich mit seinem Programm vorsichtig an sein Publikum heran. Eigene Songs und immer mal wieder einen in seinem typischen Stil interpretierten Fremdtitel. Die Sechssaitige zu bedienen erlernt er in irgendeinem Crash-Kurs für Musikwütige. Mit den ersten zwei erlernten Akkorden ist er plötzlich mittendrin in einer Eigenkomposition, und er findet Gefallen an dieser für ihn neuen Art, sich ausdrücken zu können. Noch sind es englische Texte, recht unkonventionelle Geschichten zur Akustik-Gitarre, mit denen er seine Zuhörer erst einmal in positive Stimmung versetzen will, bevor sie eines guten Tages mit deutschen Worten zum Nachdenken anregen sollen. Immer mal wieder passiert es ihm, dass gewohnte Song- und Textstrukturen unter den Tisch fallen – er bricht aus normalen Hörgewohnheiten aus, bleibt dabei trotzdem inspirierend harmonisch.

Mit unermüdlichem Fleiß und Ehrgeiz wird zu allererst sich selbst bewiesen, dass ein musikalisches Dasein als Eintagsfliege nicht ins Konzept passt. Das erklärte Ziel: Irgendwann mal davon existieren zu können. In der Wohnung steht die Gitarre immer griffbereit, damit er, falls es ihn überkommt, sofort kreativ werden kann. Individualität ist ihm sehr wichtig, und „angepasst sein“ geht gar nicht. Die Welt ist bunt, nicht nur schwarz und weiß, und der Himmel gehört dazu. Bleistift und Papier braucht Hendrik nicht. Inspiration ist überall zu finden, wenn man es zulässt, sagt er. Dann im Kopf abspeichern und mit dem Stetson Pork Pie Hut, seinem Markenzeichen, abdeckeln.

Leichtes Gepäck ist leicht auf dem Weg, und im Bedarfsfall erleichtert es die Seele von der drückenden Last eines arbeitsreichen Alltags. Von Straßenfesten zu Stadtfesten, von Geschäfts-Eröffnungen zu privaten Einladungen, er ist sich für fast nichts zu schade, wenn er anderen Freude bereiten, und dabei seinen Bekanntheitsgrad auch noch vergrößern kann. Um den Bühnen der eigenen Stadt zwischendurch mal die Rücklichter zeigen zu können, lässt sich der Amateur von der professionell arbeitenden Bremer Agentur „may-artist“ zu attraktiven Auftritten verhelfen, die neben ihren zahlreichen bekannten und neuen buchbaren Künstlern einen Narren an dem Bremerhavener gefressen zu haben scheint.

Für akustische Abwechslung bei Auftritten sorgen aus dem Netz gezogene Karaoke Playbacks, aber auch der ehemalige Seestädter Gitarrist Roman Werner unterstützt Hendrik für die Konserve mit seinen unvergleichlichen Soli. In seinen Liedern geht es um die andauernde Suche nach irgendetwas, den Schritt zum Aufbruch – erzählt mit reizendem Charme – glückliche Stunden der Gemeinsamkeit, Freundschaft, aber auch um die schreiende Dunkelheit in einsamen Nächten. Das will raus gelassen werden. Da ist immer ein Hauch von Sehnsucht, Melancholie, eingepackt in ein verschmitztes Lächeln und den warmen Schimmer nie enden wollender Hoffnung, dass am Ende des Tages doch alles gut wird



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