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// Musik
13.11.2017
Von: gbm

Burning Leftovers

Fangen wir von vorne an. Kurt Cobains Tod, der die Auflösung der amerikanischen Rockband Nirvana zur Folge hatte, ließ Schlagzeuger Dave Grohl Ende der 90er im Alleingang mit seinen Songs die US-Charts stürmen. Um auf Tour gehen zu können, gründete er die Foo Fighters. Als „Foo“ bezeichneten die Amerikaner im Zweiten Weltkrieg unbekannte Flugobjekte. Bremerhavens Burning Leftovers hingegen sind „brennende Überreste“ diverser ehemaliger Formationen, die nach fünf Jahren angeregter Fluktuation endlich zum gemeinsamen Flug als Foo Fighters Tribute-Band ansetzten.


Burning Leftovers

Burning Leftovers (Foto: Christopher Bopp)

Bastian Böhm (Gesang, Gitarre), Marcus Glei (Schlagzeug, Gesang), Felix Hettwig (Solo-Gitarre), Vincent Thomas (Bass, Gesang) und Christoph Riesenbeck an der dritten Gitarre, also die authentische Besetzung ihrer Vorbilder, haben Vollzeitjobs und entspannen beim gemeinsamen Rocken. Was mit Songs aus der eigenen Seele beginnt, endet relativ schnell in der Tonne des Vergessens. Raus auf die Bühne geht es erst einmal einfacher mit gecovertem Material. Da „Basti“ mit seiner Stimme enorm dicht an der von Dave Grohl schrammt, was für alle Beteiligten erst einmal doch eher überraschend kommt, müssen die Jungs nicht lange überlegen, wohin die steinige Straße des Ruhmes führen soll.

Bei aller Ernsthaftigkeit soll der Samstag im Proberaum des Bremerhavener Rock Centers die intensive Arbeit am Programm mit dem Spaß und der Lust am Rock’n‘Roll verbinden. Sollte dieser Tag mal auf einen Freitag fallen, gibt es eben ein Bier mehr. Nicht nur in dieser Hinsicht sind sich die Fünf einig. Grunge, Rock, Stoner, das muss schon sein, soll heißen: falls der Name irgendwann mal geändert wird, weil er nicht mehr gefällt, der Stil bleibt in jedem Fall. Ihr treues Publikum unterstützt diesen Gedanken mit der Aussage, dass die Nähe zu der US-Original-Formation unbestritten sei.

Das Gemeinschaftsgefühl im Rock Center ist großartig, sagen die „Überbleibsel“ einstimmig. Daraus schöpfen sie Kraft für ihre Auftritte, die zurzeit noch in der lokalen Club-Szene stattfinden – auf der „Langen Bandnacht“ oder auf heimischen Stadt- und Straßenfesten. Gern würden sie die Grenzen der Stadt mal hinter sich lassen, um im „Ausland“ für Furore zu sorgen. Ihren bunten Strauß der härtesten Rocknummern von den Arctic Monkeys über Biffy Clyro hin zu The Raconteurs setzen sie für den Begriff „Tribute Band“ nur aufs Spiel, wenn derselbe Spielort kurz aufeinander folgend auf dem Tourplan steht. Dann ist ihnen nichts mehr heilig, und sie bedienen ihre Instrumente so elektrisch, wo andere Gitarren schon längst einem Kurzschluss erliegen würden. Bis dahin aber bleiben sie ihrer Linie treu, und die ist, wie ihre Anhänger ja wissen, nicht minder energetisch.


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