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// Musik
07.05.2018
Von: gbm

Entflammt aus einem Strohfeuer

Kim Sancken, einst Frontmann einer 90er-Punkband, und sein Kumpel „Buko“ geben sich beim Frühtanz die Kante. Das löst die Zunge, macht mutig und verleitet zu dem Entschluss, dass es danach zu früh ist, um den Heimweg anzutreten. Also lassen sie sich von einer alten Bekannten mit noch mehr Feuerwasser begießen. Sie fragt Kim ganz nebenbei, ob er seine Band noch habe. Hat er nicht. Doch „Buko“ antwortet hemmungslos mit einem spontanen „Ja“, sehr zur Freude des Mädels und zum Entsetzen Kims, weil der Freund zusätzlich verspricht, auf ihrer Party in Lunestedt zu spielen. Die ist in zwei Wochen. Der Rausch ist irgendwann verflogen, das Versprechen nicht.


Brand

Brand (Foto: Thorben Hofmann)

Was also tun? Eine ziemlich haarige Situation. Beide sind Gitarristen, singen, aber sollen sie da auf der Fete der Gastgeberin mit seichter Lagerfeuer-Romantik auflaufen? Geht ja gar nicht, zumal ja eine komplette Band versprochen wurde. Wenigstens einen Trommler, wenigstens einen dritten Mann, der den beiden Elektrikern Feuer hinter ihren Verstärkern macht. Thomas, Zahnarzt ihres Vertrauens, eigentlich Tastenmann, weiß, wie man „Schlagzeug“ schreibt und hat es sogar schon bedient. Na also, geht doch. Das Trio hat noch genau zwölf Tage, um in der Garage des Trommlers aus einem stumpfen Nichts wenigstens ein passables Etwas zu machen.

Es klappt hervorragend. Feuerprobe bestanden, Brand wird aus den Flammen getauft. Es muss weitergehen, das versteht sich von selbst. Christian (Bass), Tim (Lead-Gitarre) und Peter (Zweitschlagzeuger und Harmonie-Gesang) komplettieren das Sextett. „Buko“ Burkard spielt Gitarre und singt. Eigene Songs sollen es am Ende des Tages werden. Um aber möglichst schnell auf irgendwelche Bühnen zu können, beginnen die Sechs erst einmal mit dem Erfinden von Melodien.

Das ist jetzt eine Weile her. Inzwischen gibt es durchdachte Texte zur Musik. Eines haben die punkigen Deutschrocker ganz schnell gelernt: nur die Bühne bringt die wirkliche Erfahrung. Ergo müssen möglichst viele Live-Auftritte her. Am leichtesten spielt es sich da, wo man sie gern hört, z. B. beim Rock Night am Silbersee, auf dem LubiRockt Festival in Lunestedt oder auf der Burg zu Bederkesa. Dort in der Nähe kann man sie beim NIG Rock Festival am Samstag, dem 26. Mai, ab 16.40 Uhr erleben.

WWW.BRAND-BAND.DE


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