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// Kunst
05.11.2019

Ikonen. Was wir Menschen anbeten.

Die Sonderausstellung „Ikonen. Was wir Menschen anbeten“ realisiert ein radikales Konzept: Erstmals wird die gesamte Kunsthalle Bremen mit ihren rund 4.500m² Fläche mit einer einzigen Ausstellung bespielt. In jedem der 60 Räume wird jeweils nur ein bedeutendes Werk präsentiert – von der russischen Ikone bis Jeff Koons. Die Ausstellung geht anhand von einzigartigen Kunstwerken aus neun Jahrhunderten der Frage nach, wie sich auch heute noch mit dem Begriff der Ikone kultische Verehrung und die Idee des Übersinnlichen verbinden. Durch die einmalige Inszenierung besteht die Möglichkeit, die spirituelle Kraft von Kunst in konzentrierten Begegnungen unmittelbar zu erfahren.


John Lennon und Yoko Ono in Amsterdam 1969 (Foto: Eric Koch, National Archives of the Netherlands / Anefo)

John Lennon und Yoko Ono in Amsterdam 1969 (Foto: Eric Koch, National Archives of the Netherlands / Anefo)

Die Ausstellung „Ikonen. Was wir Menschen anbeten“ präsentiert pro Raum jeweils ein Meisterwerk oder eine zusammenhängende Werkgruppe. Die Werke drücken auf ihre eigene Art Aspekte der Spiritualität, Andacht und Ehrfurcht aus – von der russischen Ikone und mittelalterlichen Reliquien über Caspar David Friedrich, William Turner, Wassily Kandinsky, Piet Mondrian, Francis Bacon, Mark Rothko, Yves Klein, Joseph Beuys bis hin zu Andy Warhol, Niki de Saint Phalle, Bill Viola, Isa Genzken, Andreas Gursky und Jeff Koons.

Die Kunstwerke in der Ausstellung werden ergänzt durch alltägliche „Ikonen“. So untersuchen vier Themenräume verschiedene Aspekte des heutigen Ikonen-Begriffs: Es werden zum einen ikonische Personen und Momente der letzten 150 Jahre vorgestellt. Von Politikern über Schauspieler, Musiker und Sportler bis hin zu Naturwissenschaftlern – gewisse Gesichter kennt jeder. Das Gleiche gilt für Fotografien von zentralen Momenten der Menschheitsgeschichte, die sich in unser kollektives Gedächtnis eingeprägt haben. Ein zweiter Schwerpunkt widmet sich den privaten Leidenschaften für Personen oder Objekte, die sich in individuellen „Hausaltären“ manifestieren. Ein weiterer Themenraum reflektiert, wie populäre Produkte oder ikonische Marken unser Leben subtil erobert haben und wie sie sowohl unseren kollektiven als auch individuellen Wissens- und Erfahrungsschatz geprägt haben. Gewisse Jingles, Slogans, Gerüche oder Formen assoziieren wir intuitiv mit konkreten Marken. Die Ikonisierung des Ichs ist heute dank des Internets und der sozialen Medien für alle möglich. So thematisiert ein weiterer Raum die Welt der Influencer und Social-Media-Stars.

Ikonen. Was wir Mesnchen anbeten.

19. Oktober 2019 – 1. März 2020
Kunsthalle Bremen | Am Wall 207 | 28195 Bremen
www.kunsthalle-bremen.de


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