Abo   |   Ausgaben   |   Kontakt   |   RSS-Feed   |   Sitemap   |   Suche   |    Werben im LAUFPASS
LAUFPASS - das Online-Portal fr Bremerhaven, Cuxhaven und Umzu
Das Online-Portal für Bremerhaven, Cuxhaven und Umzu
 Startseite   |   Nachrichten   |   Kultur   |   Termine   |   Sport   |   Freizeit   |   Gesundheit   |   Lifestyle   |   Gastronomie   |   Ratgeber   |   Branchenbuch
|   Kunst   |   Musik   |   Theater   |   Medien   |   Kolumne   |   Archiv   |
// Musik
14.02.2018
Von: gbm

Nichts zum Einschlafen

Es ist kein Geheimnis, das fünfte Rad am Wagen kann nicht erfunden, lediglich als Reserve im Kofferraum transportiert werden. In der Musik gehört schon seit einer guten Ewigkeit die Verpackung als Reserve zum Erfolgskonzept. Denn im Grunde ist ja alles irgendwie schon mal dagewesen. Die fünf Metaller der Bremerhavener Formation Tales of Grimm hatten es somit nicht besonders schwer, aus Blackmetal, Deathmetal, Deathcore, Postmetal und Jazz/Progressive-Fusion Metal einen passenden Deckel für ihren gemeinsamen Topf zu finden.


Tales of Grimm

Tales of Grimm (Foto: dersoundso)

Für die Besucher eines Konzertes von Tales of Grimm ist es dazu wohl ziemlich schnuppe, welchen namentlichen Zusatz das Metall ihrer Helden bekommt, Hauptsache es rotzt, rockt und rollt. Auf der Bühne müssen nämlich die Hosen runtergelassen werden, und das scheint Tales of Grimm zu liegen. Die Band erfreut sich von Konzert zu Konzert zunehmender Beliebtheit, weil sie hemmungslos rauslässt.

Sich auf einen Nenner zu einigen dürfte für Marvin Hanegraaf (Gesang), Fabian Gevers (Solo-Gitarre), Jan-Eric Ortgies (Rhythmus-Gitarre), Maurice Pfay (Bass) und Tobias Seidscheck am Schlagzeug also kein Problem gewesen sein, als sie sich im Februar 2016 gründeten. Ihr Metal brodelte da zwar noch unter Beigabe von unterschiedlichen Zutaten auf dem Herd, da sie aus verschiedensten Küchen aufeinander stießen, aber das Geheimrezept der aktuellen Mannschaft heißt nun Groove-Progressive-Deathmetal. Wer mit dem Begriff nicht wirklich etwas anfangen kann, der schaut einfach mal bei einem ihrer Auftritte vorbei und lässt sich bekochen.

Aus Gründen der allgemeinen Übersättigung beim Publikum ging es Ende der 90er bergab mit der Popularität dieses extremen Stils. Zu Beginn des neuen Jahrtausends erstarkte der Deathmetal wieder. Tales of Grimm berührt so etwas nur peripher. Sie haben sich letztlich dieser Richtung verschrieben, weil sie von ihr überzeugt sind. Die Kost ist brutal gewürzt, sagen sie, findet aber unverzüglich den Weg über die Ohren ins Gedärm, liegt etwas schwer im Magen und zerrt elektrisch an der Seele. Da geht es um Politisches, Alltägliches, Unverdautes oder auch mal völlig Sinnfreies. Wichtig ist für sie, dass neben dem Alltagsgeschäft Entspannung und Spaß an erster Stelle stehen. Das wiederum versuchen die Bremerhavener auf die Bühne zu bringen und ihrem Publikum zu vermitteln. Eine aus eigener Tasche finanzierte EP steht für dieses Jahr auf dem Plan, von ihr erhoffen sie sich den einen oder anderen Haken mehr auf ihrem Termin-Kalender.

WWW.FACEBOOK.COM/TALESOFGRIMMBAND



// ONLINE DURCHBLÄTTERN
LAUFPASS 01/18 (Aktuell)
LAUFPASS 04/17
LAUFPASS 03/17
Anzeige
Anzeige
Anzeige
// VERANSTALTUNGEN (HEUTE)
Newsletteranmeldung
Ihr Name:
Ihre E-Mail-Adresse:

 AGB   |   Datenschutz   |   Impressum   |    Mathilde_drop