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// Musik
14.02.2018

Polens Jazzszene im Fokus

40 Acts aus 18 Ländern erobern beim Showcase-Programm der „jazzahead! 2018“ in Bremen die Bühnen – aber nur ein Land steht besonders im Mittelpunkt: Polen. Das diesjährige Partnerland wird mit einer Starbesetzung beim internationalen Branchentreff der Jazzszene in Bremen vertreten sein. Das Showcase-Programm ist dabei in die vier Messetage vom 19. bis zum 22. April integriert, während sich das gesamte jazzahead-Festival mit zahlreichen Konzerten in ganz Bremen vom 6. bis zum 22. April erstreckt.


Jazzmeia Horn

Jazzmeia Horn (Foto: Jacob Blickenstaff)

Aus insgesamt 609 Bewerbungen aus 49 Ländern wählten die Jurys für das Showcase- Programm 40 Acts. Am Donnerstag repräsentieren acht polnische Formationen in der Polish Night die zeitgenössische Szene. „Es hat sich in Polen in den letzten 60 Jahren eine sehr eigenständige Jazztradition gebildet, die sich mit starken Improvisatoren durchzieht bis in die jüngste Generation von Hoffnungsträgern“, sagt Jury-Mitglied Peter Schulze aus dem künstlerischen Leitungsteam. Genregrenzen und Stile überlagern sich, werden neu definiert – eine aufregende Mischung, die sich auch in der Auswahl zeigt: International bekannte Jazzgrößen wie das Marcin Wasilewski Trio oder Atom String Quartet stehen ebenso auf dem Programm wie Vertreter der jüngsten Generation.

Der zweite Tag der jazzahead steht ganz im Zeichen des European Jazz Meetings: 16 Bands aus elf Ländern stehen hier am Freitag auf dem Programm. Dieses Modul war das bewerbungsstärkste: Die Jury musste aus 335 Einreichungen wählen. Keine leichte Wahl, wie Peter Schulze bestätigt: „Unter den zahlreichen hochqualitativen Bewerbern fanden sich dieses Mal erstaunlich viele Großformationen, nicht nur Big Bands, sondern gleich ganze Sinfonieorchester.“

Unter dem Motto „German Jazz Expo“ beginnt der dritte jazzahead Showcase-Tag mit acht Bands aus Deutschland. Unter anderem vertreten die mehrfach ausgezeichnete Saxophonistin Anna-Lena Schnabel und Max Andrzejewski's HÜTTE am Samstag die aufstrebende Szene. Auch besondere Projekte wie das Trio von Shinya Fukumori, ein in München lebender Japaner, der japanische Sounds mit europäischer Jazzästhetik verbindet, werden zu sehen sein.

Die Overseas Night beschließt Sonntagabend das jazzahead Showcase-Festival mit acht Bands aus fünf nicht-europäischen Ländern. „Mit Aca Seca und dem Freedoms Trio sind zwei Bands aus Südamerika gewählt, die durch ihre überschäumende Spielfreunde und stupende instrumentale Fertigkeiten beeindrucken. Und Jazzmeia Horn sowie Justin Kauflin repräsentieren die amerikanische Jazztradition auf großartige Weise“, so Uli Beckerhoff. Karibische Sounds bringt das Gregory Privat Trio aus Martinique in das Programm der Overseas Night.

Das Rahmenprogramm der jazzahead startet übrigens schon am 6. April. Die Festivaleröffnung steigt im Theater am Goetheplatz – unter anderem mit dem eigenwilligsten polnischen Pianisten Marcin Masecki und der seit zwei Jahrzehnten tourenden Warsaw Village Band. Am letzten Abend des Festivals (Samstag, 21. April) zieht die „jazzahead! Clubnight“ erneut durch Bremens Spielstätten. Mit nur einem Ticket können die Besucher alle beteiligten Clubs besuchen, Jazz sowie Musik aus angrenzenden Genres entdecken und den öffentlichen Nahverkehr des VBN im Stadtgebiet Bremen sowie im Umland nutzen.

Mehr Informationen unter WWW.JAZZAHEAD.DE


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