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// Kunst
13.11.2012

Terra Incognita – Unbekannte Welt


Terra Incognita – Unbekannte Welt: Frank Rödels Bilder einer Polarsternexpedition sind als Ausstellung im DSM zu sehen. (Foto: Frank Rödel)

Terra Incognita – Unbekannte Welt: Frank Rödels Bilder einer Polarsternexpedition sind als Ausstellung im DSM zu sehen. (Foto: Frank Rödel)

Frank Rödels Bilder einer Polarsternexpedition sind als Ausstellung im DSM zu sehen

Unter dem Titel „Frank Rödel. Terra Incognita. Bilder einer Polarsternexpedition“ wird am 9. Dezember die gemeinsame Sonderausstellung von AWI und DSM eröffnet. Der in Berlin lebende Künstler begleitete vom 28. November 2010 bis 7. Februar 2011 die Polarstern, den deutschen Forschungseisbrecher des Alfred-Wegener-Institutes für Polar- und Meeresforschung, auf eine Expedition in die Antarktis. Die Fahrt bot ihm Einblicke in eine atemberaubende Landschaft und den routinierten Alltag wissenschaftlicher Arbeit. Von der Weite und Unberührtheit – mal stürmisch, mal friedlich – möchte er auf unterschiedliche Weise in seinen Kunstwerken erzählen.

Frank Rödel fotografierte sowohl digital als auch analog. So entstanden große Panoramen und kleinformatige Fotografien, welche ihm später als Motiv für seine Malerei dienten: Ob Pastell, Tusche oder Wasserfarben auf Kupferdruckpapier, der Künstler fühlt sich in jeder Stilrichtung zuhause. Der Schwerpunkt seiner künstlerischen Auseinandersetzung ist eine Collageserie aus Malerei und Drucktechnik. Verschiedene Originalfotografien, die den historischen Wettlauf zum Südpol dokumentieren, werden in neue assoziative Beziehungen gebracht. So entsteht eine Landschaftsstruktur, die das dramatische Ringen Scotts und Amundsens um die Eroberung des Südpols mit Rödels eigener Wahrnehmung und eigenen Antarktis-Erfahrungen verbindet. Diese Bilderreihe ist eine Hommage an jene Wagemutigen, die für neue Erkenntnisse in Randzonen der Zivilisation vorstießen. Und es ist ein Nachdenken über das Verblassen und Brüchigwerden menschlicher Erinnerungen.
Die Ausstellung ist von einer ungewöhnlichen Geräuschkulisse umgeben: Stimmen der Meeresbewohner sind zu hören, Eisschollen reiben aneinander und treiben durchs Meer, große Stücke Schelfeis stürzen tosend ins Wasser. Der Ozean ist längst nicht so still, wie er scheint. Dank der AWI-Forschungsstation PALAOA können mit Hilfe der Wissenschaft verborgene Klänge des Meeres hörbar gemacht werden.

Die Ausstellung ist bis zum 17. März im Deutschen Schiffahrtsmuseum zu sehen. Ein Blick ins Programmheft lohnt sich. Lesungen, Bilder, Erzählabende und spannende Vorträge aus Kunst und Wissenschaft begleiten die Ausstellung und geben Eindrücke vom fernen Kontinent.

Deutsches Schiffahrtsmuseum
Hans-Scharoun-Platz 1 | 27568 Bremerhaven | Tel: 0471/48 20 7-0
www.dsm.museum
www.awi.de


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