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08.05.2017

Anker werfen für den Klimaschutz

Der Plastikabfall landet in der Umwelt, Motoren verpesten die Luft, Wälder werden abgeholzt, die globale Erwärmung nimmt ihren Lauf – und niemand unternimmt etwas dagegen? Falsch. Viele Institutionen und Vereine setzen sich in Bremerhaven und den Landkreisen Cuxhaven und Wesermarsch für den Klimaschutz ein. Doch am Großteil der Öffentlichkeit geht das Thema spurlos vorbei. Das soll sich jetzt ändern: Mit dem Projekt „Klimaschutzanker“ will das Regionalforum Bremerhaven die Bevölkerung intensiver für den Klimaschutz sensibilisieren. Im Rahmen des Klimastadttags am 12. August 2017 werden auf dem Platz vor der Großen Kirche in Bremerhaven von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr rund 40 Organisationen vorgestellt, die sich den Klimaschutz zum Ziel gesetzt haben.


Ankerwerfen für den Klimaschutz

Ankerwerfen für den Klimaschutz (Foto: Presse/Klimastadt Bremerhaven)

Der Klimastadttag jährt sich im Sommer bereits zum fünften Mal. Zum ersten Mal arbeitet das Klimastadtbüro Hand in Hand mit dem Regionalforum Bremerhaven zusammen. Das Regionalforum setzt sich aus Vertreterinnen und Vertretern der Stadt Bremerhaven, den Landkreisen Cuxhaven und Wesermarsch sowie neun Kommunen aus den beiden Landkreisen zusammen und umfasst damit ein weitläufiges Territorium. „Uns ist es besonders wichtig, dass wir viele Leute erreichen. Wir haben deshalb bewusst ein großes Gebiet miteinander vernetzt, denn der Klimaschutz betrifft uns alle“, erklärt Corinna Brand aus der Geschäftsstelle des Regionalforums in Bremerhaven.

Vernetzung ist ohnehin ein zentrales Merkmal und zugleich eines der Erfolgsrezepte des Projektes. Die in diesem Jahr begonnene Zusammenarbeit zwischen Marc Liedtke (Klimastadtbüro Bremerhaven), Maren Beckmann (Projektmanagerin der Klimaschutzagentur energiekonsens Bremerhaven), Stephanie Hahn-Dunkerley (Klimaschutzmanagerin Landkreis Cuxhaven), Barbara Voß (Klimaschutzmanagerin Landkreis Wesermarsch) und Corinna Brand wird sich bereits enorm auf den nächsten Klimastadttag auswirken. Die Veranstaltung wuchs schon zuvor von Jahr zu Jahr kontinuierlich, aber einen so großen Fortschritt wie in diesem Jahr konnten sich die Organisatoren nur erträumen. „Die Resonanz der Besucher hat sich in den letzten Jahren bereits stetig verbessert. Mit der Verdoppelung der Aussteller von 2016 auf 2017 können wir dieses Jahr noch mehr Menschen erreichen“, freut sich Maren Beckmann. Aktuell planen die Veranstalter mit etwa 40 Ständen, an denen unterschiedliche Vereine und Institutionen sich und ihre Arbeit vorstellen.

„Die Verkettung zwischen den beiden Landkreisen und der Stadt Bremerhaven ermöglicht es, dass wir vielen Menschen, die im Hintergrund arbeiten, eine Plattform bieten können, damit auch die Öffentlichkeit von der wertvollen Klimaschutz-Arbeit in unserer Region erfährt“, begründet Barbara Voß das gemeinsame Projekt. Es sei wichtig, regelmäßig in den Vordergrund zu treten und den Menschen zu zeigen, wie Klimaschutz aktiv geschieht. Und dazu bündeln sich die Organisationen auf dem Platz vor der Großen Kirche und präsentieren den Klimaschutz.

Das satte Programm reicht von praktischen Tipps zum Energiesparen im Haushalt über Aktionen zum Upcycling bis hin zu spannenden Mitmach- Aktivitäten. Die Besucherinnen und Besucher können beispielsweise Strom für den Betrieb von Haushaltsgeräten erzeugen und versuchen, Wasser zu stapeln. Unter dem Motto „Verwerten statt entsorgen“ können am 12.08.2017 während der Veranstaltung gebrauchte Mobiltelefone zum Recycling abgegeben werden. Die Zielgruppe ist klar definiert: Alle. „Jeden geht das Thema etwas an – und deshalb setzen wir auch auf Laufkundschaft, die sich spontan dazu entschließt, sich für die Umwelt sensibilisieren zu lassen“, sagt Marc Liedtke.

Der Klimaschutzanker ist nicht fest an den Klimastadttag gebunden. „Nach der Veranstaltung wird der Anker gelichtet, bevor das Projekt im nächsten Jahr in den Landkreisen Cuxhaven oder Wesermarsch andockt“, so Stephanie Hahn-Dunkerley. Mobil zu sein, an unterschiedlichen Orten möglichst viele Bürgerinnen und Bürger anzuspornen und auch mit unbequemen Wahrheiten über die Lage der Umwelt zu konfrontieren – das ist das Ziel des Klimaschutzankers. Darum wollen die Koordinatoren bis 2019 zwischen den drei Regionen rotieren, engagierten Organisationen den Rücken stärken und verschiedene Schwerpunkte setzen. In diesem Jahr steht die Veranstaltung unter dem Motto „nachhaltiger Konsum“. Den Verbraucherinnen und Verbrauchern soll aufgezeigt werden, wie sie mit kleinen Änderungen schon eine Menge bewirken können – und dadurch den Klimaschutz auch in ihrer Lebensweise verankern.


1. KLIMASCHUTZANKER 2017
12. August 2017 | 11 bis 17 Uhr
WWW.REGIONALFORUM-BREMERHAVEN.DE



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