Abo   |   Ausgaben   |   Kontakt   |   RSS-Feed   |   Sitemap   |   Suche   |    Werben im LAUFPASS
LAUFPASS - das Online-Portal fr Bremerhaven, Cuxhaven und Umzu
Das Online-Portal für Bremerhaven, Cuxhaven und Umzu
 Startseite   |   Nachrichten   |   Kultur   |   Termine   |   Sport   |   Freizeit   |   Gesundheit   |   Lifestyle   |   Gastronomie   |   Ratgeber
|   Wirtschaft   |   Wissenschaft   |   Politik   |   Gesellschaft   |   Archiv   |
// Ratgeber
04.02.2020

Gesundheitstrend BARFen – Rohfutter für Hunde und Katzen

Wölfe, die Urahnen unserer Hunde, kennen kein Dosen- oder Trockenfutter. Sie fressen in der Natur ganze Tierkörper und Aas, direkt und unverarbeitet. An diesem Vorbild orientieren sich Anhänger der BARF-Methode: Bei ihren Hunden kommt nur Frischfutter in den Napf.


Barfen: Zontica/shutterstock.com

Barfen: Zontica/shutterstock.com

Das Kürzel BARF steht für „biologisch angemessenes Rohfutter“ und wurde in den 1990ern von dem australischen Veterinärmediziner Ian Billinghurst geprägt. Die BARF-Methode wurde zur natürlichen Ernährung fleischfressender Haustiere entwickelt. Der Beweggrund für viele Hundehalter ist einerseits der Wunsch, damit Zivilisationskrankheiten der Tiere, wie Übergewicht, Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten und Allergien, so gut wie möglich vorzubeugen – auch wenn diese beim BARFen nicht ausgeschlossen werden können. Außerdem wird die Verwendung von Zusatzstoffen bei Fertigprodukten wie Nass- und Trockenfutter kritisch bewertet.

Durch die Fütterung von unbehandelten Rohkomponenten wird dem Hund ein möglichst natürliches Nahrungsangebot gemacht. Frisches oder tiefgekühltes Fleisch, Knochen, Innereien und gegebenenfalls Fisch werden zu Rationen zusammengestellt und mit Gemüse oder Getreide angereichert. Diese Futtermischung wird dem Hund ohne weitere Verarbeitung vorgesetzt.

Füttern nach der BARF-Methode setzt beim Hundehalter umfassende Kenntnisse über Ernährungsphysiologie und Nahrungsmittelkunde voraus. Einerseits gilt es, die richtige Zusammensetzung der Nahrungsbestandteile zu kennen, andererseits ist auch die Umstellung von konventionellem auf rohes Futter besonders aufmerksam zu bewerkstelligen. Vor der Umstellung sollte ein Tierarzt oder noch besser ein Fachtierarzt für Ernährung einen individuellen BARFPlan erstellen, der auch den tatsächlichen Energiebedarf des Tieres berücksichtigt. So beugt man einer Mangelernährung oder einer Überversorgung mit einzelnen Inhaltsstoffen vor – dies gilt auch für den Einsatz zusätzlicher Vitamin- und Mineralienpräparate.

Im Vergleich zu herkömmlichem Hundefutter ist BARFen etwas kostenintensiver und aufwendiger. Eine gute Übersicht über Zusammenstellungen und einzelne Komponenten, meist in Form von BARFFrostfutter, findet sich in der Fressnapf-Filiale in Bremerhaven Wulsdorf. Zur eigenen Zusammenstellung der BARF-Futterrationen sind hier Fleisch und Eingeweideprodukte wie Pansen als Tiefkühl- und Konservenware erhältlich. Gemüsebrei und Flocken sowie spezielle Speiseöle zum Anrichten des Futters erleichtern die Zubereitung.

BARF-RECHNER:
WWW.RAWKITCHEN.PREMIERE-PET.COM/DE/BARF-RECHNER

WEITERE INFORMATIONEN UND BERATUNG:
WWW.FRESSNAPF.DE/MAERKTE/FRESSNAPF-BREMERHAVEN


 AGB   |   Datenschutz   |    Impressum