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// Gesellschaft
11.05.2012
Von: gbm

Jerry Lee – Tier- und Jugendfarm

des Tierrechtsbund-Aktiv e.V. Offenwarden – Es hatte ein Mann einen Esel, der ihm schon lange Jahre treu gedient hatte, dessen Kräfte aber nun zu Ende gingen, und er für die Arbeit immer untauglicher wurde. Da wollte ihn sein Herr aus dem Futter schaffen. Als der Esel merkte, dass kein guter Wind wehte, lief er fort und machte sich auf den Weg nach Offenwarden. Dort, auf einem idyllisch, direkt am Deich gelegenen Bauernhof bei Sandstedt, traf er auf viele Leidensgenossen, die dort schon ein neues Zuhause fanden, und in artgerechter Haltung ihr Gnadenbrot erleben dürfen.


Einen Esel gibt es (noch) nicht auf der „Jerry Lee Tier- und Jugendfarm“, dafür aber Schafe, Ziegen, Gänse, Enten und andere Zwei- und Vierbeiner, die zu den 1,8 Millionen Tieren gehören, die alljährlich und nicht nur zur Urlaubszeit, ausgesetzt werden und unsere Tierheime überschwemmen. Tieren diese Möglichkeit der Unterbringung zu bieten, wird sicher nicht die Welt verändern, aber die Welt für diese Tiere schon.

Der Tierrechtsbund-Aktiv e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der sich zu Beginn des Jahres 2003 aus sieben Mitgliedern gegründet hat. Ein Jahr später wurde der Bauernhof in Offenwarden angemietet und seitdem wird er von den Mitgliedern ehrenamtlich mit viel Liebe umgebaut. Hauptaufgaben der Tier- und Jugendfarm ist allerdings die Information und Aufklärung rund um das Thema Tier. Zum Einen die monatliche TV-Produktion „Tier-Natur-Zukunft“, das Tierrechts- und Naturschutzmagazin sowie das Tierrechtszentrum in Sandstedt-Offenwarden.

Hier kann man unter fachkundiger Anleitung den Umgang mit Haustieren erlernen, bevor man sich für ein solches entscheidet, um der verantwortungsvollen Aufgabe auch gewachsen zu sein. So wird es den Besuchern ermöglicht, an verschiedenen Seminaren teilzunehmen, um die artgerechte Haltung von Tieren zu erlernen. In einzelnen Beratungsgesprächen kann erörtert werden, welches das richtige Tier ist, für das man sich entscheidet. Während des Aufenthalts wird zusammen vegan gekocht und gegessen, um aufzuzeigen, wie gesund, einfach und lecker die vegane Küche ist.

Um den Hof weiter auf- und ausbauen zu können, braucht der Verein jede Unterstützung, die er in Form von Geld- und Sachspenden bekommen kann. Ehrenamtliche Helfer, die Lust haben mit anzupacken, sind aber ebenso gefragt. Auch wenn dort noch täglich hart gearbeitet und geschafft wird, am Freitag und Samstag, 6./7. Juli, soll die „Jerry Lee Tier- und Jugendfarm“ offiziell mit einem Musik-Festival eröffnet werden. Die Einnahmen werden dann wieder dem weiteren Ausbau der Farm und den Tieren dort zugutekommen. Am Freitag sind Rock und Blues vertreten, während der Samstag ganz im Zeichen der härteren Gangart steht. Neben der Live-Musik soll den Besuchern natürlich auch der Tierrechtsgedanke anhand von zwei Ausstellungen näher gebracht werden, mit Unmengen Hintergrundinformationen zu Tierversuchen und ethisch vertretbaren und vor allem sinnvolleren Alternativen.

Wer sich vorab schon mal selbst ein Bild machen möchte...
www.tierrechtsbund-aktiv.de


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