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// Ratgeber
14.02.2018

Ohne Moos nix los!

Für die geleistete Arbeit wollen Arbeitnehmer fair entlohnt werden. Wie hoch oder niedrig das Gehalt ausfällt, ist grundsätzlich frei verhandelbar – solange die gesetzliche Untergrenze, der Mindestlohn in Höhe von derzeit 8,84 Euro, nicht unterschritten wird. Neben den bekannten Regeln gibt es viele Fallstricke, Rechte und Unrechte. Über diese erfahren Arbeitnehmer am Dienstag, dem 6. März 2018, um 17.00 Uhr beim Vortragsabend „Gehalt – was Beschäftigte wissen sollten“ im Forum der Arbeitnehmerkammer Bremerhaven mehr.


Ohne Moos nix los!

Ohne Moos nix los! (Foto: Mindscape studio/shutterstock.com)

Alireza Khostevan weiß, wo die Probleme liegen. Der Rechtsberater der Arbeitnehmerkammer steht ständig mit Arbeitnehmern im Austausch und berät sie bei Fragen rund ums Gehalt. Viele wissen gar nicht, dass sie bestimmte Rechte haben. „In der Regel muss das Gehalt am letzten Tag des Monats auf dem Konto sein. Oder, wenn so vereinbart, zum 15. des Folgemonats“, weiß Khostevan. Das sei häufig nicht der Fall. Wichtig für die Arbeitnehmer: Arbeitgeber, die ihren Mitarbeitern das Gehalt später überweisen, verletzen deren Rechte.

Was tun, wenn das Geld immer noch nicht auf dem Konto ist? Als ersten Schritt empfiehlt die Arbeitnehmerkammer ein freundliches Nachhaken in der Personalabteilung oder in der Chefetage. In den meisten Fällen lösen sich die Probleme dann bereits von alleine. Schließlich wissen auch die Unternehmen, dass die Arbeitnehmer auf das Geld angewiesen sind. Bei Unverständnis oder Zahlungsverweigerung sollten jedoch schnell die nächsten Schritte eingeleitet werden. „Für Verzugsschäden wie Dispozinsen auf einem nicht gedeckten Konto muss der Arbeitgeber zusätzlich aufkommen“, erklärt der Rechtsberater. Wenn sogar schon zwei Monatsgehälter offen sind, können Betroffene damit drohen, nicht mehr zur Arbeit zu erscheinen – bezahlen muss der Arbeitgeber trotzdem.

Im Rahmen der Veranstaltung berichtet Khostevan aber nicht nur vom Vorgehen bei ausbleibender Zahlung, sondern auch von Rechten bezüglich Urlaub, Krankheit oder Mutterschutz. In bestimmten Fällen ist der Arbeitgeber dazu verpflichtet, seine Angestellten auch bei Aussetzen der Arbeit zu entlohnen. Über diese und weitere Fälle klärt Alireza Khostevan beim Vortragsabend auf.

WWW.ARBEITNEHMERKAMMER.DE



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