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15.02.2011

Wirtschaftlich Ausbilden - Ausbildungsverbund startet Initiative in der Metall- und Windenergiebranche

„Ich würde ja gerne ausbilden, doch ich habe nicht die Zeit, um Grundkenntnisse zu vermitteln. Die müsste der Azubi schon mitbringen“, sagt sich der Chef eines kleinen Schlossereibetriebs. „Obwohl ich Fachkräfte brauche, an denen es zunehmend mangelt, finde ich sowieso keine Nachwuchs, der über die nötige Qualifikation verfügt“, beschreibt er seine Problematik weiter. Dies ist auch vom Ausbildungsverbund Bremerhaven erkannt worden. Er hat sich der Problematik angenommen und die Initiative 2011 gegen Fachkräftemangel in der Metall- und Windenergiebranche gestartet.


Der Verbund verfolgt dabei mehrere Ziele: Erstens sollen jungen Menschen aus benachteiligten Lebensverhältnissen neue Chancen eröffnet werden, ihre Lage zu verbessern, wofür der Einstieg in die Berufsausbildung elementar ist. Zweitens wollen sie die Kapazitäten der Bremerhavener Ausbildungsbetriebe ausschöpfen und erweitern. Besonders in den Betrieben, in denen diese nicht zur Abdeckung einer kompletten Berufsausbildung ausreicht.

Das Angebot des Ausbildungsverbundes verknüpft sich somit auf zwei Ebenen: Er setzt an den Vorraussetzungen an, die die Jugendlichen und jungen Erwachsenen mitbringen und greift die Absicht von Betrieben auf, die zwar ausbilden möchten, aber auf sich allein gestellt und überfordert sind. Indem Teile der Berufsausbildung an den Verbund übertragen werden, wird gewährleistet, dass Ausbildung überhaupt stattfindet und die Qualität der Berufsausbildung zudem erheblich gesteigert wird. Der Verbund konzentriert sich hierbei vor allem auf Berufe und Betriebe des metallverarbeitenden und regionalen Gewerbes, da in diesem Bereich beste Perspektiven im Hinblick auf dauerhaft gute Arbeits- und Verdienstmöglichkeiten vorhanden sind. Der Geschäftsführer des Verbunds und Personalexperte Gerrit Michaelis fordert die Unternehmen daher auf, die Zeichen der Zeit zu erkennen und verstärkt auf die Ausbildung junger Leute und die Weiterqualifizierung der Fachkräfte zu setzen: „Jetzt, wo viele Ältere ausscheiden und nur wenig Junge nachkommen, rächen sich die Fehler der Vergangenheit, als viele Firmen nicht ausreichend ausgebildet haben.“

Alle aktuellen Prognosen weisen darauf hin, dass sich die Schere zwischen ansteigendem Fachkräftebedarf und zunehmenden Fachkräftemangel weiter öffnen wird. Es ist daher unabdingbar, dass die Betriebe ihre Ausbildungskompetenzen stärken, Erfahrung mit kooperativen Ausbildungsmodellen sammeln und in der Lage sind, auch anfänglich weniger ausbildungsfähigen Nachwuchs als Fachkräfte zu gewinnen.


Ausbildungsverbund gGmbH
Erich-Koch-Weser-Platz 1
27568 Bremerhaven
Tel: 0471/95 86 86-26
www.avb-bremerhaven.de


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