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13.06.2014

Zubringer-Zentrum muss grundsaniert werden: Vollsperrung für 14 Wochen


Als Mitte der 90er Jahre der Zubringer-Mitte, heute Zubringer-Zentrum, von der Stresemannstraße bis an das Freigebiet verlängert wurde, war damit das letzte Verbindungsstück der B212 zwischen Fähranleger und A27 fertig gestellt. Doch der schwierige Untergrund sorgt seitdem auf der Grimsbystraße immer wieder für Reparaturbedarf an den Fahrbahnen. Erst 2012 hatte eine Spezialfirma tagelang zu tun, um die Risse in der Deckschicht wieder zu verfüllen.

Doch jetzt helfen auch keine Ausbesserungsarbeiten mehr. Im Namen der Bundesrepublik Deutschland verarbeitet das Amt für Straßen- und Brückenbau bis Ende November des Jahres fast sechs Millionen Euro für Erhaltungsarbeiten auf der Grimsbystraße. Aufgearbeitet wird die Fahrbahn zwischen der Stresemannstraße und Freigebiet. Zeitgleich werden auch die Geestebrücke, die Vorlandbrücken und die Brücke über den Geestheller Damm umfangreich saniert. Baubeginn der Gesamtmaßnahme ist ab Montag, 23. Juni 2014.

„Die Risse gehen durch alle Bitumenschichten bis in den Untergrund. Wasser dringt ein und zersetzt mit der Zeit das ganze Gefüge“, erklärt Amtsleiter Enno Wagener. Um den Schaden großflächig zu beheben wird die Fahrbahn auf ganzer Breite in einer Stärke von circa 12 cm gefräst und anschließend in einem Stück neu asphaltiert.

Brückenkonstruktion muss verstärkt werden

Auch die Brückenbauwerke müssen von Grund auf überholt werden. Im Zuge der Vollsperrung werden aber nicht nur die notwendigen Ausbesserungs- und Korrosionsschutzarbeiten an den Stahlbauteilen durchgeführt.
Das Hauptaugenmerk liegt auf den Flächen am Fahrbahnrand der Brücke, die erst durch den nachträglichen drei-streifigen Ausbau vom Verkehr befahren werden. Tragende Brückenteile erhalten eine Verstärkung durch eingeklebte Kunststofflamellen, damit sie zukünftig ohne Einschränkung genutzt werden können. An der Unterseite der Geestebrücke werden tragende Stahlteile herausgetrennt und durch neue ersetzt. Außerdem auf der to-do-Liste: Die Straßeneinläufe für die Oberflächenentwässerung kommen aus der rechten Fahrspur heraus und werden an den Bordstein versetzt. Abschließend folgt eine neue Beschichtung der Brückenfahrbahn. Auch die Lärmschutzwände müssen abgebaut, im Werk aufgearbeitet und wieder an Ort und Stelle montiert werden.

Der Startschuss für die umfangreichen Sanierungsarbeiten fällt im Kreuzungsbereich Stresemannstraße/Grimsbystraße am 23. Juni 2014.
Zunächst werden die beiden Rampen an der Stresemannstraße Richtung Autobahn sowie die Fahrspuren auf der Grimsbystraße in diesem Bereich aufgearbeitet. Zumindest eine Fahrspur pro Fahrtrichtung bleibt erhalten. Zeitgleich wird die Rampe beim Autohaus Diekmann für 2 Wochen voll gesperrt und es beginnen die Arbeiten an der Geestebrücke. Hier wird der Verkehr einspurig an der Baustelle vorbeigeführt.

Vollsperrung ab August 2014

Ab Anfang August bis Mitte November diesen Jahres ruht dann der Verkehr auf der Grimsbystraße zwischen Stresemannstraße und Freigebiet. Durch die Einhausung der Brücke ist diese Verbindung spätestens dann auch für die Fußgänger und Radfahrer gesperrt. Für den Fahrzeugverkehr wird eine Umleitung über die Stresemannstraße, Melchior-Schwoon-Straße und Hafenstraße ausgeschildert.


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