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// Wissenschaft
16.11.2012

Leicht abgehoben: Bremer Studierende gewinnen Innovationspreis

„Konstruiert und fertigt ein Flugobjekt, das ausschließlich aus dem Werkstoff Stahl besteht und sich möglichst lange in der Luft hält!“ – so lautete die Aufgabe, die 15 studentische Teams aus fünf Universitäten innerhalb von drei Monaten lösen mussten. Bei dem bundesweiten Wettbewerb „Stahl fliegt“ beteiligten sich auch drei Teams der Universität Bremen – mit Erfolg


Das Team „Bremen 1“ vom Bremer Institut für angewandte Strahltechnik (BIAS) überzeugte die Jury mit ihrem kleinen Propeller-Modellflugzeug und gewann den Innovationspreis. Freuen konnte sich auch Team „Bremen 2“ vom Bremer Institut für Strukturmechanik und Produktionsanlagen (bime): Es belegte mit einer Flugzeit von 9 Sekunden den 2. Platz. Die Studenten nahmen ihre Auszeichnungen jetzt im Rahmen der „8. Fachtagung Walzprofilieren“ in Darmstadt entgegen.

Monatelange Arbeit in das Projekt gesteckt

Monatelange Konstruktionsarbeit und hunderte von Praxis-Tests waren erforderlich, um die knifflige Aufgabe zu lösen. Verwenden durften die Studierenden höchstens 400 Gramm Stahl. Die Konstruktion sollte außerdem in einen Würfel mit einem Meter Kantenlänge passen. Im abschließenden Flugwettbewerb in den Kasseler Messehallen mussten die Modelle dann ihre Tauglichkeit unter Beweis stellen und eine Nutzlast von 4,5 Gramm in Form einer Schraubenmutter transportieren. Damit auch die Schulung wissenschaftlicher und professioneller Fertigkeiten nicht zu kurz kam, hatten die Studierenden zudem die Aufgabe, die gesamte Projektarbeit zu dokumentieren und in einem Vortrag zu präsentieren.

Die Bremer Innovationspreis-Gewinner Marco Kiefer, Björn Köhlke, Jan Scholz und Jacob Wessels entwickelten als Lösung der Aufgabe ein Modellflugzeug mit Propeller. Bemerkenswert: Der Flieger war trotz des Antriebs mit Gummi und Propeller einer der leichtesten Flieger im Wettbewerb. „Diese Leistung zeigt, dass trotz Antrieb, Leichtbau mit Stahl möglich ist“, so die Jury. Mit ihrem Modell erzielten die Studierenden auch mit 6,3 Sekunden akzeptable Flugzeiten (Platz 7) – gefolgt von Team „Bremen 3“ mit 5,8 Sekunden.

2009 fand Finale in Bremen statt

An dem bundesweiten Leichtbau-Wettbewerb nehmen Bremer Studierende auf Initiative von Professor Ekkard Brinksmeier vom Institut für Werkstofftechnik seit 2008 teil. Die Veranstaltung findet jährlich statt und wurde dieses Jahr von der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen (RWTH Aachen) organisiert. 2009 wurde der Wettbewerb in Bremen ausgerichtet. Gefördert wird er seit 2001 von der Forschungsvereinigung Stahlanwendung (FOSTA).

Einen Film über den Wettbewerb gibt es zu sehen unter http://l.hh.de/SpkPtU.  



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