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// Wissenschaft
21.11.2012

Mobile4D: Bremer Informatikstudierende entwickeln mobiles Katastrophenwarnsystem

Für ihre anwendungsorientierte Ausrichtung sind die studentischen Projekte des Studiengangs Informatik der Universität Bremen bekannt. Im Projekt „Mobile4D – Mobile Lösungen zur Armutsbekämpfung in Entwicklungsländern“ der AG Cognitive Systems arbeiten die Studierenden noch dazu mit dem unmittelbaren Ziel, tatsächlich existierende Probleme zu lösen. In einem zweitägigen Workshop 22. und 23. November haben sie nun sogar die Möglichkeit, ihre Ideen direkt mit Vertretern des laotischen Ministeriums für Land- und Forstwirtschaft (MAF) zu diskutieren.


Konkret geht es im Studentenprojekt Mobile4D darum, ein Katastrophenwarnsystem für Smartphones zu entwickeln, über das ein unkomplizierter Austausch ermöglicht werden soll. Denn eines der vorherrschenden Probleme des Landes bei der Armutsbekämpfung ist der Mangel an Technologien für effizienten Informationsaustausch. Für den tatsächlichen Erfolg ist es dabei von Bedeutung, das System sowohl an die technischen als auch an die sozialen Rahmenbedingungen des Landes anzupassen. Dadurch werden die lokalen Strukturen und Fähigkeiten gestärkt und es kann eine nachhaltige Entwicklung gewährleistet werden.

Eingebettet in das Anfang 2012 gegründete Capacity Lab – ein Forschungszusammenschluss der Universität Bremen und der United Nations University in Macao – wird im Studentenprojekt Mobile4D auch nach dessen Grundsatz „Capacity Building“ im Sinne von „befähigen statt vorgeben“ gearbeitet. Deshalb startet das Projekt mit einem Kick-Off Workshop, an dem auch die beiden laotischen MAF-Mitarbeiter Savanh Hanephom und Thatheva Saphangthong teilnehmen, um gemeinsam die notwendigen Anforderungen und Rahmenbedingungen vor Ort zu bestimmen. „Unser erklärtes Ziel ist es, ein System zu entwickeln, das auf die Anforderungen der Leute vor Ort zugeschnitten ist – ob, wie im konkreten Fall, in Laos oder anderswo“, erläutert Dr. Lutz Frommberger, der gemeinsam mit seinem Kollegen Dr. Falko Schmid Mobile4D betreut und auch das Capacity Lab koordiniert. „Es ist wichtig, Projekte zusammen mit den Beteiligten in den jeweiligen Ländern auszuarbeiten, um nachhaltige Entwicklung zu gewährleisten.“

Eröffnet wird der Kick-off Workshop am Donnerstag, 22. November, von Rektor Bernd Scholz-Reiter – ein Zeichen dafür, welcher Stellenwert dem Projekt Mobile4D und seiner inhaltlichen Ausrichtung seitens der Universitätsleitung beigemessen wird.



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