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08.05.2017

„Er hat sich stets bemüht“

Ein Arbeitszeugnis darf in keiner Bewerbungsmappe fehlen. Vor allem die inneren Werte zählen: Gute Beurteilungen können die Chancen auf eine Stelle verbessern, negative Formulierungen alle Hoffnungen begraben. Aber wie muss ein ordentliches Zeugnis überhaupt aussehen? Darüber informiert Britta Clausen am Dienstag, dem 15. August 2017, im Forum der Arbeitnehmerkammer in Bremerhaven.


"Er hat sich stets bemüht"

"Er hat sich stets bemüht" (Foto: jeschke . GfK)

Anspruch auf ein Arbeitszeugnis haben alle Beschäftigten – ob in Vollzeit, nebenberufl ich oder geringfügig im Minijob tätig. Das gilt auch, wenn das Arbeitsverhältnis nur von kurzer Dauer war. Verweigern kann ein Arbeitgeber das Zeugnis nicht, wohl aber aussitzen: „Der Anspruch verjährt in der Regel mit Ablauf des dritten vollen Kalenderjahres nach Ende des Arbeitsverhältnisses“, warnt Britta Clausen, Rechtsberaterin in der Geschäftsstelle Bremerhaven.

Idealerweise sollten Beschäftigte das Zeugnis mit Erhalt der Kündigung verlangen. Einen gesetzlichen Anspruch haben sie jedoch spätestens am letzten Arbeitstag. Formal und inhaltlich muss ein Arbeitszeugnis bestimmten Ansprüchen genügen: „Ein Zeugnis ist schriftlich und auf Geschäftspapier zu erteilen. Flecken, durchgestrichene oder radierte Passagen sowie Eselsohren sind tabu. Und auch die Anschrift des Empfängers hat dort nichts zu suchen“, erläutert die Rechtsberaterin. Unterzeichnen muss der Arbeitgeber oder ein dazu befugter leitender Angestellter. Ein Arbeitszeugnis muss wahrheitsgetreu, wohlwollend, klar und verständlich formuliert sein. Geheime Formulierungen – sogenannte Codes – sind nicht erlaubt.

Durch das Zeugnis dürfen keine Nachteile entstehen: Krankheitszeiten, Schwerbehinderungen, Partei- und Gewerkschaftszugehörigkeiten dürfen nicht erwähnt werden. Doch was tun, wenn man mit dem Zeugnis nicht einverstanden ist? „Bei unrichtigen oder unzulässigen Formulierungen haben Beschäftigte Anspruch auf die Berichtigung des Arbeitszeugnisses. Dasselbe gilt, wenn man mit der Leistungsbeurteilung nicht zufrieden ist“, so Britta Clausen. Wer allerdings eine Bewertung besser als „befriedigend“ anstrebt, muss die Leistung vor dem Arbeitsgericht beweisen.


ARBEITNEHMERKAMMER BREMEN
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