Abo   |   Ausgaben   |   Kontakt   |   RSS-Feed   |   Sitemap   |   Suche   |    Werben im LAUFPASS
LAUFPASS - das Online-Portal fr Bremerhaven, Cuxhaven und Umzu
Das Online-Portal für Bremerhaven, Cuxhaven und Umzu
 Startseite   |   Nachrichten   |   Kultur   |   Termine   |   Sport   |   Freizeit   |   Gesundheit   |   Lifestyle   |   Gastronomie   |   Ratgeber   |   Branchenbuch
// Ratgeber
08.05.2018

Ratgeber Beruf

Worauf es beim Arbeitszeugnis ankommt & wie man als staatlich geprüfter Betriebswirt durchstartet.


Ratgeber Beruf

Ratgeber Beruf (Illustration: AVA Bitter/Shutterstock.com)

Türöffner für den Traumjob

Ein gutes Arbeitszeugnis kann das Sprungbrett in den neuen Traumjob sein. Deshalb ist es besonders wichtig, dass sich Arbeitnehmer ebenjenes ausstellen lassen. Dabei sollte nicht nur auf das Äußere geachtet werden, denn es kommt auf den genauen Wortlaut an. Negative Formulierungen können das Gift für eine erfolgreiche Bewerbung sein. Damit dieser Effekt im Voraus verhindert werden kann, informiert die Arbeitnehmerkammer Bremen am Dienstag, dem 14. August 2018, in der Barkhausenstraße 16 in Bremerhaven über all das, worauf es beim Arbeitszeugnis ankommt.

Jeder Beschäftigte hat das Recht auf ein Arbeitszeugnis – egal, ob in Vollzeit, nebenberuflich oder nur geringfügig im Minijob angestellt. Dabei kommt es auch nicht darauf an, wie lange der Arbeitnehmer dem Betrieb angehört. Ein Zeugnis steht jedem zu. Somit darf sich der Arbeitgeber nicht dagegen sträuben, dem scheidenden Mitarbeiter ein Arbeitszeugnis auszustellen. Der eine oder andere versucht jedoch, die Angelegenheit auszusitzen. Der Anspruch verjährt nämlich mit Ablauf des dritten vollen Kalenderjahres nach Ende des Arbeitsverhältnisses.

Damit es zu solchen Problemen überhaupt gar nicht erst kommt, empfiehlt die Arbeitnehmerkammer, spätestens am letzten Arbeitstag um die Ausstellung eines Arbeitszeugnisses zu bitten. Der Arbeitgeber muss sich dann an bestimmte formale und inhaltliche Kriterien halten. So ist das Zeugnis auf sauberem Geschäftspapier zu erteilen – und zwar ohne Flecken, handschriftliche Korrekturen oder Eselsohren. Unterzeichnet werden muss es entweder vom Arbeitgeber oder von einem befugten leitenden Angestellten.

Das Arbeitszeugnis muss wohlwollend, wahrheitsgetreu und verständlich formuliert werden. Es darf in keinem Fall Passagen enthalten, die dem Arbeitnehmer zum Nachteil ausgelegt werden können. Vom Verbot betroffen sind auch geheime Codes, die den potentiellen neuen Arbeitgeber warnen sollen. Parteizugehörigkeiten, Krankheitszeiten und Behinderungen dürfen ebenfalls keine Erwähnung finden.

Sollte das Arbeitszeugnis nicht den Erwartungen des Arbeitnehmers entsprechen, kann er um Korrektur bitten. „Bei unrichtigen oder unzulässigen Formulierungen haben Beschäftigte Anspruch auf die Berichtigung des Arbeitszeugnisses. Dasselbe gilt, wenn man mit der Leistungsbeurteilung nicht zufrieden ist“, erklärt Britta Clausen, Rechtsberaterin in der Geschäftsstelle der Arbeitnehmerkammer in Bremerhaven. Wer allerdings eine Bewertung besser als „befriedigend“ anstrebt, muss die bessere Leistung vor dem Arbeitsgericht beweisen.

WEITERE INFORMATIONEN AUF WWW.ARBEITNEHMERKAMMER.DE


Aufstieg durch Fortbildung

Die Aufstiegsfortbildung zum Betriebswirt gehört zu den absoluten Klassikern und vermittelt fundiertes betriebswirtschaftliches Grundwissen, aktuelles Spezialwissen und die in der Berufspraxis erforderlichen Kompetenzen. Nach Erwerb dieser zusätzlichen betriebswirtschaftlichen Sachkunde erhalten die Teilnehmer am Ende einen Abschluss, der bundesweit anerkannt und im Deutschen Qualifikationsrahmen einem Bachelorstudium gleichgestellt ist (DQR 6). Absolventen eröffnet sich dadurch die Möglichkeit, branchenübergreifend anspruchsvolle Aufgaben im Management zu übernehmen. Wie man sich fortbilden kann, darüber informiert die wisoak am Samstag, dem 9. Juni 2018, auf der job4u-Messe im Bremer Weserstadion.

Angeboten wird die Aufstiegsfortbildung zum staatlich geprüften Betriebswirt in den Varianten Vollzeit (Dauer: 24 Monate) und berufsbegleitend (Dauer: 36 Monate). Beide Seminare beginnen Mitte Oktober in Bremen. Zusätzlich dazu kann noch zwischen drei Vertiefungsrichtungen gewählt werden: Rechnungswesen/Controlling, Marketing/Vertrieb oder Wirtschaftsinformatik. Durch den staatlichen Abschluss ist eine finanzielle Förderung in Form von Aufstiegs-Bafög – früher als „Meister-Bafög“ bekannt – problemlos möglich. Am 9. Juni 2018 findet um 13.00 Uhr auf der job4u-Messe im Bremer Weserstadion wieder ein Informationstag statt. Dort können sich Interessierte zu allen Fragen dieser Aufstiegsfortbildung beraten lassen. Des Weiteren besteht jederzeit die Möglichkeit, sich in den Bildungszentren der Wirtschafts- und Sozialakademie der Arbeitnehmerkammer Bremen in einem persönlichen Gespräch nähere Informationen einzuholen.

Noch ein Hinweis für Durchstarter: Der staatlich geprüfte Betriebswirt kann von Auszubildenden schon ab dem zweiten Lehrjahr belegt werden und kann außerdem auf ein späteres Bachelor-Studium angerechnet werden. Sollten weitere Fragen zu diesem Thema aufkommen, steht Helga Fleischer (Mail: h.fleischer@wisoak.de, Tel. 0421/4499-888) als Kontaktperson zur Verfügung.

WEITERE INFORMATIONEN AUF WWW.WISOAK.DE/BETRIEBSWIRT


 AGB   |   Datenschutz   |    Impressum