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14.05.2019

Hoope Park

Das norddeutsche Multisportgelände zieht jedes Jahr tausende Besucher in den Landkreis


Hoope Park (Foto: Maciej Kopaniecki/shutterstock.com)

Hoope Park (Foto: Maciej Kopaniecki/shutterstock.com)

Sie kommen aus ganz Deutschland und den angrenzenden europäischen Ländern – mit dem Wohnmobil oder dem PKW. Sie schlafen auf dem Gelände, belegen im weitem Umkreis Gasthäuser, Hotels und Campingplätze und gehen im Hoope Park ihrem Hobby nach oder verbessern ihre Fähigkeiten in lebensrettenden Disziplinen. Jedes Jahr zieht der Hoope Park tausende Menschen – und Tiere – in den Nordwesten. Er gilt als eine ganz besondere Location für unterschiedlichste Events.

Silke ist mit ihrem Hund Kianu in Hoope unterwegs. An diesem Woche trainieren hier Hundeführer mit ihren Vierbeinern das Mantrailing. Mantrailing ist ein sehr nützlicher Hundesport, der aus den USA nach Deutschland gekommen ist. Dabei geht es um die Suche nach einem Menschen anhand seines individuellen Geruches. Die Nase einiger gut trainierter Hunde ist dabei so fein, dass sie sogar Gerüche durch das Wasser eines Tümpels wahrnehmen können. 85 HundeführerInnen mit ihren Tieren, Freunden und Familie verbringen das Wochenende auf dem weitläufigen Areal und üben, was im Notfall lebensrettend sein kann und zudem für die Hunde eine gute Auslastung ihrer Fähigkeiten bedeutet.

Wenige Wochen zuvor sah es in Hoope ganz anders aus: Beim mittlerweile legendären Suzuki Lake Run quälten sich unzählige Frauen und Männer durch das mit Hindernissen gespickte Gelände. Dagegen wirkt Ninja Warrior wie eine Veranstaltung für Wetterscheue. Glücklich, aber von Kopf bis Fuß mit Schlamm und Erde garniert, erreichen die Teilnehmer das Ziel. Action-Junkies aus ganz Europa pilgern nach Wulsbüttel, um sich hier im Kampf gegen den Extrem-Parcours zu messen. Ein Ereignis, das auch viele Zuschauer anzieht – wo sonst kann man das erleben?

Im Juni werden dann wieder Fahrer von SUV und Geländewagen in Hoope sein. Hier lernen sie, was mit ihrem Fahrzeug möglich ist und wie man sich mit dem Fahrzeug auf unwegsamen Strecken sicher bewegt. Vermittelt wird dabei sowohl die Theorie als auch die Praxis des Fahrens. Ziel ist hier nicht Geschwindigkeit, sondern das Erlernen der richtigen Technik, um Hindernisse zu überwinden und sich notfalls auch aus einer Notlage befreien zu können.

Wer will, kann nach dem Grundlagentraining einen Aufbaukurs machen. Dieser Teil der Fahrschule richtet sich an Fahrer und Fahrerrinnen, die bereits den Grundkurs Teil 1 absolviert haben. Hier geht es um die Vertiefung von Grundwissen sowie die Fahrzeugbeherrschung in schwierigen Situationen im Gelände.

Neben den öffentlichen Event-Angeboten und den Action-Events der Hoope-Partner gibt es auch geschlossene Veranstaltungen im Hoop Park. Firmen präsentieren hier Produkte, die im outdoor-Segment zuhause sind oder nutzen die weitläufige Anlage für Sport- und Spielevents.

An einigen Wochenende im Jahr öffnet der Hoope Park seine Tore für Zweiradfahrer. Einerseits werden Trainings für unterschiedliche Fahrzeugklassen angeboten, andererseits gibt es auch die offenen Trainings für die Sportarten Motocross und Enduro. Die Enduro- Strecke ist etwa 2 km lang und führt durch bewaldete Abschnitte. Der Kurs wird in der Regel alle 14 Tage neu gesteckt und bietet immer wieder neue Herausforderungen. Die Motocross-Strecke ist 1.600 Meter lang und es erwarten die Fahrer zehn Sprünge. An ausgewählten Tagen werden die Strecken zu einem gesamten Kurs von 4,5 Kilometern Länge miteinander verbunden – an diesen Tagen heißt es Ride4Fun. An allen Zweiradtagen gelten übrigens strenge Schallkontrollen (max. 94 dB – wer lauter ist, braucht gar nicht erst anzutreten!) und strikte Pausenregelungen: zwischen 12 und 14 Uhr herrscht Mittagsruhe!

Neu ist eine anspruchsvolle Strecke für Mountainbiker. Sie führt einmal um das Hoope-Areal herum. Einige Motorsportler nutzen die Strecke für Ihr Ausdauer- und Koordinationstraining. Immer häufiger fahren hier aber auch Kunden des Hoope Parks, die hier Renn-E-Mountainbikes gekauft haben und im abgesperrten Parcours ihre Spezialbikes einmal richtig fliegen lassen können.

Mit der Verbreiterung des Angebotes auch jenseits des Motorsports erschließt der Hoope Park immer mehr Besucher für das gesamte Cuxland. Für die Zukunft sehen die Betreiber Anke und Heiko Schlicht eine weitere Perspektive: „Schon heute gibt es erste elektrisch betriebene Geländemotorräder – die werden in Zukunft immer mehr Bedeutung bekommen – und wir werden diesen Trend natürlich unterstützen,“ sagt Heiko Schlicht.

Weitere Informationen auf www.hoopepark.de

Suzuki lake-Run im Hoope Park Der nächste Suzuki Lake Run findet am 23. Juni statt. Teilgenommen werden kann in 3 Kategoien: Spirit-Level 8 km (30+ Hindernisse) (Für Neulinge) Raw-Level 12 km (35+ Hindernisse) (Für die, die mehr wollen) Battle-Level 20 km (40+ Hindernisse) (Nur die Harten kommen in den Garten!) Anmeldungen unter: www.lake-run.de


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